Anfang der achtziger Jahre wurden in Mühlhausen die ersten Geräte eines Computers hergestellt, der "HC 900" hieß. Dabei stand das "HC" für Heimcomputer. Der Rechner arbeitete mit einer 8-Bit-CPU vom Typ U880 (ein Z80-Nachbau!), taktete mit 1,75 MHz und hatte einen Arbeitsspeicher von 32kByte. Als Massenspeicher diente, wie damals üblich, ein Kassettenlaufwerk, wobei anders als im NSW (DDR-Bezeichnung für "Nichtsozialistisches Weltsystem"!) keine speziellen Datasetten, sondern handelsübliche Kassettenrekorder zum Einsatz kamen. Die grafischen Fähigkeiten entsprachen mit einer Auflösung von 320x255 Pixeln sowie 16 Vorder- und 8 Hintergrundfarben durchaus dem Standard, Töne konnten in Stereo über 6 Oktaven erzeugt werden. Außerdem hatte der HC 900 bereits eine abgesetzte Tastatur. Dadurch war das Gerät eigentlich für den Einsatz als Heimcomputer bestens gerüstet und stach das in Dresden produzierte Konkurrenzprodukt KC 85/1 (anfangs unter der Bezeichnung "Z9001" hergestellt; später trat der KC87 das Erbe des KC85/1 an) deutlich aus. Das Projekt "Heimcomputer" wurde jedoch sehr schnell beendet, als der stetig steigende Bedarf der Schulen und der Industrie an Computern gedeckt werden mußte. Der Rechner wurde nun unter dem Namen "KC 85/2" produziert, nach kurzer Zeit folgte der "KC 85/3", der über ein erweitertes Betriebssystem mit fest installiertem BASIC- Interpreter verfügte. |
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So sahen damals die Cover meiner Tauschkassetten aus! Klappern gehörte auch früher schon zum Handwerk.... OK,OK. Erfahrene KC-User kennen das ALF-Bild sicher; es stammt natürlich nicht von mir, ich habe es nur für meine Zwecke "mißbraucht". Hoffentlich muß ich keine Strafgebühren an die Produzenten der Fernsehserie zahlen... |
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Kaufen konnte man diese Computer als Privatperson nur unter
der Hand, erst Ende der
achtziger Jahre wurde das Nachfolgeprodukt "KC
85/4" mit wesentlich verbesserten
Grafikfähigkeiten auch für den Bevölkerungsbedarf
hergestellt, allerdings zu einem
sehr hohen Preis, wie übrigens sämtliche
Unterhaltungselektronik in der DDR. 1987 bekam ich "meinen" KC 85/2, der von einem Bastler zum KC 85/3 umgebaut worden war. Industriell gefertigte Software gab es so gut wie überhaupt nicht, hauptsächlich sorgten Hobbyprogrammierer und Hochschulen für den Programmnachschub. Entsprechend rege war der Austausch zwischen den Nutzern, der über den Postversand von Kompaktkassetten erfolgte. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an
meine Eltern, die mir damals
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